Die Firma Hörger Maschinen aus Cadenberge produziert Geräte zur Reinigung von Kunststofflaufbahnen und Kunstrasenflächen. Die Stadt Köln erwarb nun das Modell KBR 180 zur regelmäßigen Reinigung ihrer Laufbahnen.

Kunststoffbahnreiniger von Hörger im Einsatz.
Bild: Hörger Maschinen
Die Kunststoffbahnreiniger aus dem Hause Hörger funktionieren als Anbau an kleine Traktoren, bestehen dabei aus einem Reinigungsvorsatz im Frontbau und einer Behälter-Pumpen-Einheit im Heckanbau. Der Heckbehälter ist geteilt in einen Frisch- und einen Schmutzwasserbereich. Die Zapfwellen angetriebene Hochdruckpumpe saugt das Frischwasser an und befördert es über Schläuche nach vorne zum Frontreinigungsvorsatz. Hier wird Wasser effektiv über vier Düsen, befestigt an zwei kreisende Rotoren, auf den Boden gebracht. Die Poren der Kunststofffläche werden so „ausgesaugt“ und vom Schmutz befreit.
Gleichzeitig wird der Frontreinigungsvorsatz unter Vakuum gesetzt und das Wasser mit dem gelösten Schmutz aufgenommen. Über eine Injektorpumpe wird das Schmutzwasser in den hinteren Behälter befördert. Nach Frischwasseraufbrauch wird das Schmutzwasser über einen Ablaufhahn entleert.

Der Frontbau beinhaltet Trennbehälter, Absauggebläse und Randstreifendüse.
Bild: Hörger Maschinen
„Die meisten Kunden reinigen ihre Laufbahnen einmal im Jahr, manche zweimal. Der Reinigungsbedarf hängt natürlich auch vom Umfeld ab, sind viele Bäume rund um die Anlage gepflanzt, sieht das zwar optisch schöner aus, erhöht grade in Zeiten des Pollenflugs den Reinigungsbedarf aber enorm“, so Jürgen Staats von Hörger.
Preislich bewegen sich die Geräte zwischen 20.000 und 35.000 Euro, wobei die Kosten hauptsächlich von den Behältergrößen und dem Pumpendruck abhängen. Hörger bietet Pumpsysteme von 80 bis 180 Bar Druck. Das Unternehmen stellt die Maschinen dabei selbst her, der Vertrieb läuft in der Regel über den Fachhandel. (Stadionwelt, 07.05.07)