Die Sport- und Freizeitanlage Parzellenstraße in Cottbus ist nach den Umbauarbeiten von Offiziellen der Stadt und des Landes Brandenburg Anfang April ihrer Bestimmung übergeben worden. Die Anlage verfügt neben einem 13.500 Quadratmeter großen Rasenfeld auch über eine BMX-Rennstrecke.

Die Höhe der asphaltierten BMX-Startrampe beträgt vier Meter.
Bild: Brinkmann + Deppen
Die vom Architekturbüro Brinkmann + Deppen entworfene BMX-Bahn mit einer Gesamtlänge von 320 Metern ist ausgestattet mit einem circa vier Meter hohen Starthügel, mehreren Steilkurven und zahlreichen Hindernissen von bis zu zwei Metern Höhe. Sowohl die Sportler als auch die Bauherren zeigten sich zufrieden mit dem fertigen Ergebnis: „Alles ist wunderbar gelaufen. Die neue Bahn fand bei allen Beteiligten großen Anklang“, zieht Diplom-Ingenieur Christian Deppen von Brinkmann + Deppen ein Resümee der Streckeneröffnungsfeier.

Der Parcours der Sport- und Freizeitanlage in Cottbus musste den Gegebenheiten des Boden-Luft-Sanierungskonzepts angepasst werden.
Bild: Brinkmann + Deppen
Bei der Errichtung der Bahn mussten die Architekten aber besondere Auflagen beachten. Da sich die Sportanlage auf dem Gelände des ehemaligen Potsdamer Chemiehandels befindet, wurden beim Bau starke Umweltverschmutzungen festgestellt. Um diese zu beseitigen, veranlasste die Stadt Cottbus eine Boden-Luft-Sanierung des Grundstücks. Im Zuge dieser Sanierungsmaßnahme wurden in die Betonversiegelung des Bodens über 60 Messstellen eingelassen, die bei der Errichtung des BMX-Parcours freizuhalten waren, da sie wöchentlich einer Wartung unterzogen werden. Trotz dieser schwierigen Vorbedingungen wurde vom Architekturbüro Brinkmann + Deppen eine flexible Lösung gefunden: „Wir haben die Linienführung der BMX-Strecke ganz einfach den Messungspunkten angepasst und haben somit dafür gesorgt, dass die für die Boden-Luft-Sanierung nötigen Messungen nicht beeinträchtigt werden“, berichtet Christian Deppen. (Stadionwelt, 23.04.08)
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