Nach der Auswertung von mehr als 65.000 geschossenen Serien am TOPTOR ist die mögliche Höchstpunktzahl von 300 weiter unerreicht. Auch bei der Sony Roadshow in Berlin und beim Festival der Marktschreier in Viersen schaffte kein Kandidat drei Schüsse in den äußersten Torwinkel.

Selbst gestandene Ex-Profis, wie hier der ehemalige Kölner Dirk Lottner, konnten die 300-Punktemarke knacken
Bild: TOPTOR
Beim TOPTOR müssen die Teilnehmer Elfmeter möglichst platziert im Tor unterbringen. Ein Treffer in das obere Eck ergibt glatte 100 Punkte, ein Treffer auf halber Höhe nur 70 Punkte und ein Schuss genau unten in die Mitte zählt 10 Punkte. 32 Sensoren in der Latte und jeweils 11 pro Pfosten ergeben insgesamt 352 Messfelder, die für eine punktgenaue Berechnung sorgen. Da nur die drei besten der insgesamt fünf Versuche gewertet werden, ist eine Höchstpunktzahl von 300 Punkten möglich, die aber in der Geschichte des TOPTORs noch nie erreicht wurde.
Auf der Sony Roadshow am 12.02.2009 im Berliner Sony Center konnten die Tagesbesten unter anderem Trikots ihrer Lieblingsmannschaft gewinnen. Drei Mal exakt in den Winkel zu schießen, gelang aber nicht. „Selbst ehemalige Profis oder noch aktive Kicker haben sich bislang erfolglos daran versucht, die Topscore zu knacken“, erklärt Wolfgang Vohl, der Erfinder von TOPTOR, die Schwierigkeit des Moduls. 295 ist der bislang höchste Punktestand, der allerdings schon häufiger erzielt wurde.
Auch beim Festival der Marktschreier in Viersen am Niederrhein wollte an diesem Wochenende keinem der zahlreichen Teilnehmer das Kunststück gelingen. So ist das Team von TOPTOR auch weiterhin auf der Suche nach dem Ersten, der die volle Punktzahl erreicht. (Stadionwelt, 08.04.2009)