Da die zweite niederländische Liga ihre Werbeeinnahmen optimieren möchte, wurde nach zweieinhalb Jahren die Einführung von LED-Banden beschlossen. Der Niederländische Spezialist SportLED setzte beim RBC Roosendaal erstmalig LED-Banden ein.
In Deutschland stattet SportLED beispielsweise den FC Bayern München mit LED-Banden-Systemen aus. Gemeinsam mit dem Jupiler League Teilnehmer RBC Roosendaal, wurde nach jahrelangen Diskussionen über Vor- und Nachteile zwischen dem RBC Präsidenten Jan Pollemans und SportLED Geschäftsführer Rob Been, schließlich die Einführung beschlossen, angegangen und am 13. März 2009 beim Spiel gegen TOP Oss in Form einer 110 Meter langen LED-Bande vollzogen.

In der Bundesliga sind die LED-Banden von SportLED unter anderem beim FC Bayern München im Einsatz
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Zu diesem Spiel war auch Patrick Brand, Geschäftsführer der Jupiler League eingeladen. Er zeigte sich von der Leistung der LED-Bande und deren Marketing-Fähigkeiten beeindruckt. Nach dem Spiel sprach er mit Rob Been über die Möglichkeiten alle Spiele der Jupiler League mit LED-Banden auszustatten. SportLED gewährt der Jupiler League einen Rabatt auf die Bandensysteme.
Ein anderes Thema war die Energieleistung in fast allen anderen Stadien der Jupiler League. Die Herausforderung für SportLED war es, ein Konzept für ein System zu erstellen, dass mit dem Budget der Liga übereinkommt, einfach auf- und abzubauen ist, über eine eigene Stromversorgung verfügt, zu 100 Prozent zuverlässig ist und eine maximale Qualität der Einblendung erfordert. Diese Vorraussetzungen konnten die Niederländer erfüllen. Das spanische Unternehmen Imago war für die Lieferung verantwortlich, während die Produktion unter Leitung der Spanier gemeinsam mit dem Technischen Management von SportLED in China ablief. Bei der Umsetzung gehörten neben der Jupiler League auch der Fernsehproduzent Eyeworks, eine Sportmarketingagentur und Media Landscape, ein Spezialist für Kabelanschlüsse, zu den Partnern von SportLED. Um die Leihgebühr für die LED-Banden einzubehalten, nutzen die Unternehmen 30 Minuten pro Spiel an Einblendungszeit selbst. Eine Stunde pro Spiel werden die Bandensysteme den Clubs selbst zur Nutzung bereitgestellt.

Im März 2009 wurden erstmalig in Hollands zweiter Liga LED-Banden eingesetzt
SportLED bedient jede Woche insgesamt rund 25 Fußballvereine und hat eine Web-Anwendung entwickelt, um alle einzelnen Animationen and Einblendungszeiten für die Spiele verwalten zu können. Insgesamt investierte SportLED in acht LED-Banden-Systeme mit jeweils einer Länge von 215 Metern. Jedes – einschließlich des Stromgenerators und aller anderen Geräte – wird in eigenen 13 Meter langen Anhängern transportiert. Die Systeme sind während der Fußball-Saison neben der Jupiler League auch bei Erstligamannschaften aus den Niederlanden, Belgien und Dänemark vertreten. Außerhalb der Saison unterstützt SportLED viele andere Sportveranstaltungen, wie beispielsweise Feldhockey, Springreiten und Pferderennen.(Stadionwelt, 11.03.2011)