Insgesamt elf Videowände mit zusammen 320 Quadratmetern LED-Material hatte die Screen Visions GmbH bei der diesjährigen IBU Biathlon-WM Anfang März im bayerischen Ruhpolding im Einsatz. Das Stuttgarter Unternehmen setzte dabei auf unterschiedliche Videosysteme.
Neben sieben modularen Videowänden kamen auch ein LED-Truck mit einer Bildfläche von 88 Quadratmetern sowie die zwei neuen ScreenBox26-Systeme zum Einsatz. In der 28.000 Zuschauer fassenden Chiemgau-Arena installierte das Screen-Visions-Team insgesamt zehn Videowände: sieben statisch installierte LED-Systeme, ein Truck und eine ScreenBox26 sorgten für eine flächendeckende Übertragung für alle Wintersport-Fans im Stadion.

Screen Vision installierte zehn Videowände in der Chiemgau-Arena.
Bild: Screen Visions GmbH
Doch auch diejenigen, die kein Ticket mehr für das Stadion bekommen hatten, konnten miterleben, wie die Athleten um den Weltmeistertitel kämpften. Auf der Kulturbühne wurde ein großes Public Viewing angeboten. Die Wettkämpfe wurden dort auf dem Videoscreen eines 16-Quadratmeter-Anhängers übertragen. Zudem stand im Ruhpoldinger Championspark für die Siegerehrung eine ScreenBox26 mit einer 26 Quadratmeter großen LED-Wand.
Durch mehr als 20-jährige Erfahrung mit Videowänden war das Team um Screen Visions Senior-Beraterin Jeannette Molfenter auch für die wetterbedingten Herausforderungen der Biathlon-WM gerüstet. „Das Wetter in Ruhpolding wurde während des dreitägigen Aufbaus immer schlechter – am Ende haben wir bei permanentem Schneefall gearbeitet“, so Molfenter.
Außerdem musste Screen Visions für die Siegerehrung ganz spontan eine Videowand aus dem Stadion auf den Championsplatz verlegen. Dabei spielten die Stuttgarter die Vorteile der mobilen ScreenBox26 aus. „Unsere ScreenBox26 lässt sich schnell ab- und wieder aufbauen – also das ideale System für so einen schnellen Ortswechsel“, erklärt Molfenter. „So konnten wir die ScreenBox26 in der Nacht in nur einer Stunde aus dem sechs Kilometer entfernten Stadion zu dem permanent auf dem Championsplatz installierten Exemplar transportieren. In nur 45 Minuten war sie dort einsatzbereit. Später haben wir sie wieder am ursprünglichen Standort positioniert.“ (Stadionwelt, 22.03.2012)
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