Mit 25 Exponaten zählt die Wiedenmann GmbH zu den Ausstellern der diesjährigen GaLaBau. Auf der Fachmesse für urbanes Grün und Freiräume, die vom 15. bis 18. September im Nürnberger Messezentrum stattfindet, stellt der Maschinenbauer sieben Geräte erstmals vor.
Die sieben Anbaugeräte für Kompakttraktoren zur Grünflächenpflege, Schmutz- und Schneebeseitigung werden als Neuheit zum ersten Mal auf dieser
Fachmesse zu sehen sein. Ein Highlight ist die Terra Spike GXi8 zur Pflege sandaufgebauter Sportplätze, Golf Greens und Tees. „Die Maschine erledigt die Tiefenlockerung und -lüftung des Bodens in Rekordzeit“, so Wiedenmann. Bis zu 60 Prozent Zeitersparnis rechnet der Hersteller vor. Ein spezielles Dämpfersystem reduziert dabei die für Mensch, Maschine und Traktor schädlichen Schwingungen gemäß Wiedenmann auf ein Minimum. Durch Zentralschmierpunkte ist die Wartung der Terra Spike GXi8 schnell erledigt.

Unter anderem wird die verbesserte Version des Unratsammlers Terra Clean für Kunstrasen auf der diesjährigen GaLaBau präsentiert
Bild: Wiedenmann GmbH
Zum Schlitzen, Lockern und Aerifizieren hat das Unternehmen die Terra Slit ins Programm aufgenommen. Sie kann nicht nur mit Feinschnittmessern bestückt werden, sondern auch mit Hohlspoons: Dann erfolgt die Ausstechung des Rasenfilzes gleich mit. Für die Nachsaat zur umbruchlosen Bestandsverbesserung von Rasenflächen findet die Terra Float Anwendung: Ihre dreiteilige Werkzeugwalze mit Igel- oder Sternsegmenten ist pendelnd gelagert, womit ein sauberes Arbeitsergebnis auch auf unregelmäßigem Boden erzielt wird. Neuentwicklungen präsentiert Wiedenmann auf der GaLaBau auch in der Schmutzbeseitigung: Bei der verbesserten Version des Unratsammlers Terra Clean für Kunstrasen steht jetzt neben der Zapfwelle auch ein integrierter Motor als Antrieb zur Verfügung. Das erhöht laut Wiedenmann die Verwendbarkeit dieser Maschine, die aufgenommenes Füllmaterial automatisch vom Schmutz trennt und wieder gleichmäßig ausbringt, ganz beträchtlich.
Wenn der nächste Winter so hart wie zuletzt werden sollte, dann sind Anwender mit den neuen Räumschilden Serie Snow Master 3450, 3850 und 3900 gut bedient. „Als weltweit einzigem Hersteller ist Wiedenmann die Kombination aus Umklapp- und Federschild gelungen. Mit den zweigeteilten Schilden fahren Räumdienste mit 35 Kilometer pro Stunde ohne Klopfen auf unebenem Untergrund und erzielen ein exzellentes Arbeitsergebnis“, so das Unternehmen. Um das Prinzip zu verdeutlichen zeigt Wiedenmann ein Schild im Fahrbetrieb auf einem elektrischen Teststand. Wer nicht auf Tempo räumen muss, kann zu den Vario-Schilden greifen: Auch sie gleichen Fahrbahnunebenheiten selbsttätig aus, wofür bis zu sechs Federklappen ihren Dienst verrichten. Die Keil- oder V-Stellung des Schilds übernehmen Hydraulikzylinder. Zum Ausbringen von Salz, Sand oder Splitt präsentiert Wiedenmann den neuen Ice Master. Den Streumodus kann der Fahrer einfach auch bei hoher Geschwindigkeit umschalten. Der Maschinenbauer meldet: „Der Streuradius von sechs Metern steht für höchste Produktivität – ein gemeinsames Merkmal aller Maschinen des deutschen Markenherstellers.“ (Stadionwelt, 21.07.2010)
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