Die MBS-Arena, die neue Sportmehrzweckhalle am Luftschiffhafen Potsdam, hat vor wenigen Tagen ihre Pforten geöffnet. Das von RKW erbaute Gebäude besteht aus drei Teilen und schließt unmittelbar an die auf dem Gelände des Sportparks bestehende Dreifeldhalle an.
Das Herzstück des Neubaus stellt die neue Sportmehrzweckhalle dar, die unmittelbar an der Westfassade der Bestandshalle anschließt. Hierbei handelt sich ebenfalls um eine Dreifeldhalle mit vierseitiger Tribünenanlage und 2.025 Zuschauerplätzen. Westlich der Sportmehrzweckhalle schließt ein Funktionstrakt an, der als zweigeschossige Trainingshalle für die Sportarten Fechten im Erdgeschoss und im Obergeschoss für Judo ausgelegt ist. Der dritte Funktionstrakt schließt an der Nordfassade der Bestandshalle an und erstreckt sich auf der Ostseite eingeschossig bis zum bestehenden Seitentrakt. Dieser enthält neben einer weiteren Einfeldhalle mit Geräteraum im Obergeschoss verschiedene weitere Nutzungen, wie Räume für Physiotherapie und eine Cafeteria im Erdgeschoss.

Der Neubau ergänzt den Olympiastützpunkt Potsdam
Alle Bilder: RKW
Wie RKW mitteilt, zielt die Gestaltung der Fassade darauf ab, den unterschiedlichen Nutzungen des Gebäudes einen Rahmen und ein homogenes Erscheinungsbild zu geben. Dabei wird der Baukörper in zwei horizontal verlaufende Materialbänder eingefasst. Die umlaufende Klinkerfassade des Erdgeschosses wird durch große Fensterfelder aufgebrochen, wo hingegen das Obergeschoß mit nur vereinzelten Fensteröffnungen und verputzter Fassade fast als monolithischer Baukörper erscheint. (Stadionwelt, 02.02.2012)
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Das Gebäude besteht aus drei einzelnen Teilen