Die berühmte Kandahar-Abfahrt und die Gudiberg-Arena waren wichtige Schauplätze der diesjährigen Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen. Der Infrastrukturdienstleister eps gmbh errichtete rund 11.000 Plätze für die Zuschauer.

Die Tribünenbauten der eps GmbH ermöglichten allen Sportlern im Zielbereich der Kandahar-Abfahrt einen herzlichen Empfang durch die Zuschauer
Bild: OK GAP2011 Andreas Müller
Bei der gesamten Tribünenplanung und dem Aufbau fungierte die eps gmbh als Experte für Planungsarbeiten und Tribünenbauten. Unterstützt wurden sie von der StageCo Deutschland GmbH, die die nötigen Erfahrungen als Spezialist für Podest- und Sonderbauten einbrachte. Trotz Schnee und Eis standen Ende Januar zwei komplette Tribünenanlagen bereit, um den Spitzensportlern einen gebührenden Empfang im Zieleinlauf zu bieten. Insgesamt wurden rund 6.500 Sitz- und 4.500 Stehplätze für Zuschauer und VIPs, plus diverse TV- und Fernsehpodeste sowie verschiedenen Sonderbauten errichtet.

Insgesamt wurden rund 11.000 Plätze installiert, davon 6.500 Sitzplätze
Bild: OK GAP2011 Andreas Müller
Zusätzlich lieferte eps knapp 6.000 Quadratmeter der Schwerlastbodensysteme Box und Arena Panels, die als Tribünen- oder Zeltunterbau, als Fahrbahnerweiterung, Transport- sowie Fußgängerwege verbaut wurden. Weitere 2.700 Quadratmeter des Bodenschutzsystems Hexagon wurden als Befestigung der Außenflächen an der Kandahar Abfahrt sowie im Zentrum des Kurparks von Garmisch-Partenkirchen, in der sogenannten Medal Plaza, eingesetzt. Für die Eröffnungsveranstaltung des Wintersportevents realisierte StageCo zudem Bühnen, Sonderbauten und einen speziellen Lift für besondere Showeinlagen.

Die Baumaßnahmen für dieTribünen hatten schon Anfang Dezember begonnen
Bild: eps GmbH
Bereits Anfang Dezember hatten die Baumaßnahmen im Auftrag der FIS Alpine Ski-WM Veranstaltungs GmbH begonnen. Die ersten Grundelemente der Zuschauertribünen an der Kandahar Abfahrt setzte eps. Zeitgleich startete StageCo mit der aufwendigen Podesterie am Gudiberg, die aufgrund des starken Gefälles vor Ort als zusätzlicher Unterbau notwendig war.
Die wechselnden Wetterverhältnisse erschwerten die Aufbauarbeiten der Teams vor Ort. Temperaturen von oftmals minus zehn Grad Celsius, Schneestürme, Tauwetter und Regen verwandelten den Untergrund von hart gefrorenem Wiesenboden in matschigen Acker und auch wieder zurück.
Mit dem Slalom der Männer und anschließender Siegerehrung ist am vergangenen Sonntag eine für Veranstalter wie auch für Sportler und Zuschauer gelungene Ski-WM zu Ende gegangen. (Stadionwelt, 24.02.2011)
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