In den kommenden Wochen wird die Like Ice AG für eine Premiere sorgen: In der Keltenhalle im oberbayerischen Burgkirchen wird das Unternehmen die erste dauerhafte synthetische Eisfläche verlegen. Dies geschieht im Rahmen einer grundlegenden Sanierung der Halle.
Derzeit laufen noch Dacharbeiten, doch sobald diese abgeschlossen sind, tritt die Like Ice AG auf den Plan. „Für die 1.800 Quadratmeter große Eisfläche verwenden wir 25 Millimeter dicke Platten. Das ist dicker, als das sonst der Fall ist. So soll verhindert werden, dass sie herausspringen, außerdem wird die 3D-Puzzle-Technik, nach der wir sie verlegen, zusätzlich verhindern, dass die Eisfläche quasi aufbricht“, so Jürgen Weiss von der Like Ice AG.

In den kommenden Wochen erhält die Keltenhalle eine Eisfläche aus synthetischem Eis
Alle Bilder: Like Ice AG
Da die synthetische Eisfläche ohne Gleitmittel auskommt, kann der neue Besitzer der Halle, der Eventveranstalter Stefan Löwen, auch schnell und ohne große Komplikationen Umbaumaßnahmen für verschiedene Events durchführen. „Die Platten benötigen keine Abdeckungen, vielmehr können zum Beispiel Stühle direkt auf sie gestellt werden. Außerdem sind sie mit bis zu 80 Tonnen pro Quadratmeter belastbar“, erklärt Weiss. „Dies war auch der Hauptgrund, weswegen uns der Auftrag erteilt wurde.“
Wann die Halle wieder eröffnet wird, steht noch nicht fest und hängt von behördlichen Genehmigungen ab. Die Besucher werden entweder noch vor Weihnachten oder im ersten Quartal 2011 in den Genuss der synthetischen Eisfläche kommen. (Stadionwelt, 03.11.2010)
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