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Das Rasenproduzieren ist seit mittlerweile vier
Generationen die Passion der Familie Richter.
Schon Firmengründer Heinrich Richter stellte anno 1912 erfolgreich auf der Gartenschau in Reichenau aus und wurde dort sogar von Kaiser Franz-Joseph I. ausgezeichnet.
40 Mitarbeiter bei Richter Rasen
 Nachdem zunächst Sohn Franz Xaver den Betrieb weitergeführt hatte, gelang es schließlich Hermann Richter, Vater des heutigen Besitzers Alexander, das Unternehmen von einem nomadisierenden Dienstleister zu einem modernen Produktionsbetrieb auf eigenen Anzuchtflächen zu machen.
Heute beschäftigen wir als Richter Rasen, mit Sitz im niederösterreichischen Deutsch Brodersdorf, rund vierzig Mitarbeiter und verfügen über Anbauflächen in Parndorf (200 Hektar) und in der Slowakei (700 Hektar). Insgesamt werden davon 250 Hektar für die Rasenproduktion verwendet, der Rest wird landwirtschaftlich genutzt.
Intensiver Diskurs mit der Wissenschaft
Neben der Anzucht war dem Unternehmen auch die Rasenforschung zu jeder Zeit ein besonderes Anliegen. So wurde Hermann Richter bereits zum zweiten Mal als Direktor der Internationalen Rasengesellschaft für seine Leistungen bestätigt. Naturgemäß wird dieser intensive Diskurs mit der Wissenschaft von unseren Kunden innerhalb und außerhalb der Europäischen Union sehr geschätzt. Servicequalität und Innovation haben uns zu einem der größten Anbieter von Rollrasen in Europa gemacht, selbst die Greenkeeper der Premier League nahmen bei uns bereits Anschauungsunterricht. Es ist unser erklärtes Ziel diesen Weg bester Produktqualität beizubehalten.
Pannonisches Klima unterstützt Arbeit
 Auf unser langjähriges Know How aufbauend, sind wir ständig bemüht, für unsere Kunden die gegenwärtig besten Rollrasen Produkte und individuelle Lösungen anzubieten. Dabei wird unsere Arbeit vom pannonischen Klima im Anbaugebiet mit extrem wenig Niederschlag und großer Hitze im Sommer unterstützt, was einen Fremdgräserbesatz mit poa annua fast unmöglich macht. Dieses „Einjährige Rispengras“ kann aufgrund seiner kurzen Vegetationsperiode zu unerwünschten schadhaften Stellen im Rasen führen.
Ständige Qualitätskontrolle
 Unser Stadionrasen wird auf Quarzsandsubstrat gemäß DIN 18035 T 4 bzw. Ö-NORM 2606-1 produziert. Dabei arbeiten wir seit 2003 auf einer postglazialen Quarzsand Düne mit sechs Metern Schichttiefe, wobei der Quarzsand angular, subangular, rundlich ist und auf einer natürlichen Torfschicht liegt. Wir verwenden eine starke Selektion von Poa pratensis (Wiesen-Rispengras) mit keinem oder wenig Lolium perenne (Deutsches Weidelgras) oder Festuca arundinacea (Rohrschwingel).
Dabei unterliegt der Rasen einer ständigen Qualitätskontrolle und wird regelmäßig besandet. Zurzeit verlegen wir in Kleinrollen von 0,40 mal 2,50 Metern und Großrollen von 1,22 mal 15 Metern - das für Stadien wichtigste Format bei Qualitätsrasen. Die Anzuchtpflege dauert etwa zwei Jahre, in denen wir Wert legen auf starke Einzelpflanzen mit hoher Belastbarkeit und höchster Scherfestigkeit. So kann die Rasenpopulation Stresssituationen im Stadionbetrieb besser verkraften.
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| Referenzen |
- Trainingsgelände Juventus Turin
- Stadio delle Alpi, Turin
- Stadio Del Duca, Ascoli Piceno
- Kirow-Stadion, St. Petersburg
- Petrowskij Stadion, St. Petersburg
- Stadion Antona Malatinského, Trnava
- Ernst-Happel-Stadion, Wien
- Gerhard-Hanappi-Stadion, Wien
- Waldstadion, Pasching
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