Firmengruppe Max Bögl


Firmengruppe Max Bögl


Lasst die Spiele beginnen …
Max Bögl in der Champions League des modernen Sportstättenbaus




Die Tage, in denen die Bauleitung einen kompletten Satz Werkpläne am Tag des Spatenstichs erhält und einfach zielstrebig danach baut, sind gezählt. Zeitgemäß sind vielmehr Design & Build-Projekte, bei denen nicht nur der günstigste Preis, sondern vor allem das Gesamtpaket aus Architektur, Funktionalität und wirtschaftlicher Machbarkeit zählt. Die in vielen Jahren erworbene Innovationskraft der Firmengruppe Max Bögl im Sportstättenbau spiegelt sich deshalb in Verbindung mit der Design & Build-Kompetenz im Bau zahlreicher Stadien wider – nicht nur im Inland, auch in Rumänien und Polen.

Vordergründig für Weltereignisse wie Olympiaden oder Weltmeisterschaften gebaut, sollen diese Sportarenen der jeweiligen Region auch im Nachgang zum Groß-Event einen finanziellen und gesellschaftlichen Profit bringen. Multifunktionalität heißt hier das Stichwort: Nicht mehr nur ein Heimteam bespielt das Feld, sondern mehrere Sportarten werden unter einem Dach vereint und von Spezialveranstaltungen wie Boxkämpfen oder Popkonzerten abgerundet. Das temporäre Aufrüsten des Gebäudes für den globalen Event als auch die spätere Multifunktionalität setzen deshalb eine sorgfältige Abstimmung aller Planungsbeteiligten bereits in den ersten Phasen des Entwurfs voraus. Schließlich müssen unter anderem Spielfeld, Umkleiden und Medientechnik auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt werden.

Gerade bei diesem Zusammenspiel derartig vieler Beteiligter mit allen ihren individuellen Wünschen zeigt die Umsetzung einer Baumaßnahme im Design & Build-Verfahren ihre Vorteile auf. Der Bauherr hat die Möglichkeit, seine oder die Belange seiner Vertragspartner von Anfang an mit in die Planung einfließen zu lassen. Zudem werden durch den engen direkten Kontakt zwischen Planer und Generalübernehmer von Beginn an architektonische, technische sowie bauliche Aspekte aus allen Blickwinkeln betrachtet und letztlich zu einem harmonischen Endergebnis zusammengefügt. So konnten beim RheinEnergieStadion in Köln wie auch bei der Commerzbank-Arena in Frankfurt die Visionen des Wettbewerbs im Zuge der kooperativen Planung in die Realität umgesetzt werden. Beide Sportstätten zählten zu den zwölf offiziellen Stadien für die Fußball-WM 2006 in Deutschland.


Deutsches Stadienquartett


Beide Aufträge umfassten die gesamte Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung, den schrittweisen Rückbau des alten Stadions und den schlüsselfertigen, funktionalen Neubau. Besondere Anforderungen stellte der geplante Bauablauf in mehreren Bauabschnitten dar. Während der gesamten Bauzeit waren unter Aufrechterhaltung des Spielbetriebes immer mindestens 30.000 Besucherplätze zu gewährleisten. Zu den weiteren herausragenden Beispielen im Sportstättenbau zählt das technisch komplexe Dachtragwerk der Allianz Arena in München. Die filigrane Dachkonstruktion, gefertigt vom Bögl-eigenen Stahl- und Anlagenbau, kragt 65 m frei über den Sitztribünen aus und bietet 66.000 Zuschauern Schutz.

Diese Stahlbaukompetenz war auch Grundlage für den Um- und Ausbau der Leverkusener BayArena von 22.500 auf 30.000 Zuschauer. Bautechnisches Highlight des gesamtverantwortlich von der Firmengruppe umgesetzten Stadionprojektes ist das transluzente Stadiendach mit 217 m Durchmesser. Dessen Tragkonstruktion mit einer Haut aus Makrolon-Stegplatten beruht – ähnlich dem Dach der Commerzbank-Arena in Frankfurt – auf dem Prinzip des Speichenrades. Für die spektakuläre Dachkonstruktion lieferte der Stahl- und Anlagenbau über 2.800 to Stahlkonstruktion und 12.800 m Stahlseile mit einer Dicke von bis zu 90 mm.

Weiteres Paradebeispiel eines erfolgreichen Design & Build-Projektes aus der Feder von Max Bögl ist die Eröffnung der ratiopharm arena im Dezember 2011, einer modernen Multifunktionshalle in Ulm/Neu-Ulm. Nach den Arenen in Nürnberg und Varaždin (Kroatien) war die Firmengruppe nicht nur für den Bau der bei Konzerten bis zu 9.000 Zuschauer fassenden Multifunktionshalle zuständig. Im Zuge der neuen Heimstätte des Erstligisten ratiopharm Ulm übernimmt Max Bögl auch den Betrieb und die komplette Vermarktung eines der drei größten Sportstätten der Basketball-Bundesliga.


Baukompetenz auf internationaler Bühne


Konsequent weitergeführt wurde die Design & Build-Kompetenz durch den Bau zweier Sportstadien in Wrocław (Polen) und Bukarest (Rumänien). Polens neuestes Prunkstück unter den Fußballarenen, das Miejski-Stadion in Wrocław (Breslau), ist eines von vier Austragungsorten der Fußball-EM 2012. Das knapp 43.000 Zuschauer fassende Stadion besticht durch seine multifunktionale Nutzung, gestalterische wie auch technische Kompetenz sowie durch ein Höchstmaß an Sicherheit und Komfort. Architektonisches und bautechnisches Highlight ist die ovale Dach- und Fassadenkonstruktion, die das gesamte Stadion mit einer semitransparatenten Netzmembrane aus Glasfaser mit PTFE-Teflonbeschichtung umhüllt.

Zeitgleich entstand in Bukarest mit dem neuen Nationalstadion „Lia Manoliu“ eine weitere hochmoderne Sportarena für 55.000 Zuschauer. Der von gmp geplante Neubau ersetzt das 1953 erbaute und vollkommen unüberdachte Nationalstadion nach dessen Abriss im Jahr 2008. Glanzstück ist das verschließbare Dach mit seiner filigranen Stahl-Seil-Membran-Konstruktion nach Vorbild der Commerzbank-Arena in Frankfurt. Hier konnte Max Bögl den rumänischen Bauherrn dank einer durchdachten Gesamtkonzeption mit 3D-Bauwerksmodell und 4D-Ablaufsimulation überzeugen.

Für Max Bögl stellt dies den ersten großen Erfolg durch den Einsatz neuester Planungs- und Simulationssoftware dar und ermutigt die Firmengruppe, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzuverfolgen. Nicht umsonst hat sich Max Bögl im Laufe der Jahrzehnte durch Innovationen in Technik und Organisation vom Anbieter reiner Bauleistungen zu einem international agierenden Technologie- und Dienstleistungsunternehmen in aller Welt weiterentwickelt. Maßgeschneiderte Einzellösungen wie auch komplexe Gesamtlösungen aus einer Hand erstrecken sich über alle Bereiche und Schwierigkeitsgrade des modernen Bauens – vom Hochbau und Verkehrswegebau über den Ingenieurbau und Tunnelbau bis hin zum Stahl- und Anlagenbau, dem Fertigteilbau sowie der Ver- und Entsorgung.

 

Kontakt




Firmengruppe Max Bögl

Postfach 11 20
D - 92301 Neumarkt

Tel.: +49 (0) 9181 909-0

E-Mail: info@max-boegl.de
Internet: www.max-boegl.de


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DAS UNTERNEHMEN

Innovationskraft aus Neumarkt

1929 von Max Bögl gegründet, kann die Firmengruppe mit Stammsitz in Neumarkt, Deutschland auf über 80 Jahre erfolgreiche Firmengeschichte zurückblicken. Die Firmengruppe Max Bögl erwirtschaftete aktuell einen Umsatz von über 1,3 Milliarden Euro und mit weltweit mehr als 6.000 hoch qualifizierten Mitarbeitern zählt Max Bögl nicht nur zu den Top 5 der größten deutschen Bauunternehmen. Heute in dritter Generation weitergeführt, ist die Firmengruppe auch die größte Bauunternehmung Deutschlands in Privatbesitz. Mehr als 35 Standorte, Produktionsstätten und Repräsentanzen in aller Welt – darunter in den Vereinigten Arabischen Emiraten und der Volksrepublik China – erschließen neue Märkte für zukunftsweisende Produkte und untermauern die internationale Ausrichtung.

Referenzen

Referenzen Sportstätten

• RheinEnergieStadion, Köln –
  Generalübernehmer
• Commerzbank Arena, Frankfurt –
  Generalübernehmer
• Allianz Arena, München –
  Dachtragwerk/Stahlbau
• BayArena, Leverkusen –
  Dachtragwerk/Stahlbau
  (Umbau 2008)
  Ausführliche Beschreibung zum Download
• Neues Zentralstadion, Bukarest –
  Generalübernehmer
• Sportarenen-Komplex, Dubai Sports
  City – Generalübernehmer
• Nationalstadion Rumänien, Bukarest
• EM-Stadion Wroclaw

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Referenzfotos